Diary, thoughts

again. again. i fell through again

Ich habe nicht verloren. Ich habe nicht gewonnen.
Dinge nehmen ihren Lauf, lauf mit und stolpere nicht.
Schau nicht zurück, dein Leben rennt dir davon.
Das schwarze Loch unter mir, die Schlinge um meinem Hals.

Ich bin stark genug, um mich selber zu retten.
Rettung in aller letzter Sekunde, doch nun falle ich.
Es ist dunkel, aber ich laufe weiter. Laufe gegen Wände, immer wieder.
Bin ich doch nicht stark genug, oder habe ich mich getäuscht.

Lass uns doch die Rollen tauschen, ich will fühlen, was du fühlst.
Sind wir Herr unserer Gefühle oder laufen sie ihren eigenen Weg?
Und laufen wir verzweifelt hinterher? Der Verzweiflung hinterher?
Ich zweifel daran, dass ich verzweifle, aber zweifeln tue ich.

Ich stehe, auf einem Bein, schwanke, aber stehe.
Nimm den Kampf auf, renn! Die Verzweiflung dicht an meinen Fersen.
Renne so wie du noch nie in deinem Leben gerannt bist. Schreie ich in mir rein.
Ich habe nicht gewonnen, aber ich werde nicht verlieren.

photo via VLADIMIR KUDINOV

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