Diary, thoughts

Ein wenig Glitzer

In letzter Zeit mache ich mir so viele Gedanken wegen Geld. Nein, ich brauche kein Geld um Glück zu haben. Ich brauche nur Geld, um mich ernähren, um mir das nötigste kaufen und um zu meinem Freund fahren zu können. Geld ist nicht Glück. Es ist nicht Glück, wenn ich viel Geld in der Hand habe. Zwar kann Geld glücklich machen, aber das ist nur nichtiges Glück, worauf man auch verzichten kann.

Ich bin nicht glücklich, wenn ich auf meinem Blog schreiben könnte, dass ich gerade spontan nach Hamburg geflogen wäre, um mir eine L&G Tasche zu kaufen, die es aber nicht mehr gäbe, sodass ich mir dann statt der 300€ Tasche mir nur eine für 200€ gekauft hätte. Schließlich schreibe ich als Schlusssatz: Ich bin gar nicht so traurig darüber, denn so habe ich noch mehr Grund, um nochmal Hamburg zu besuchen.
Klar, ich bin neidisch. Und das sind viele junge Bloggerinnen auch. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum heute Chanel unter den jungen Leuten beliebter ist als vor 5 Jahren, als man noch Adidas anstrebte?

Zurück zum Thema. Geld ist nichtiges Glück.Glück lässt sich aus zwei Gründen nicht definieren:

1. Glück ist relativ.
2. Glück ist nicht gleich Glück.

Wer das wahre Glück erkennen möchte, schrieb Seneca, soll verzichten. Ruhm und Reichtum machen nicht glücklich und verderben. Leben in Enthaltsamkeit und mit der Natur seiner selbst bringt uns zur wahren Freude.

Denn Brot und Wasser können auch ein Festschmaus sein.

(Ich habe eindeutig zu viel Seneca in Latein übersetzt.)

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